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22.07.2018
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Jiu Jitsu im Stil der wilden Zwanziger

Am 04.12.2010 fand ein ganz besonderer Jiu Jitsu LG in Emden statt. Thema waren die Anfänge des Jiu Jitsu in Deutschland. So wurde zunächst der aus den 20´er Jahren stammende StummFilm "Die unsichtbare Waffe" von Erich Rahn gezeigt.
Im Anschluss daran übten sich die Teilnehmer dann selbst in den "alten" Techniken. So erlebte z.B. der Hut-Trick sowie der Krawattenwurf eine Neuauflage. Der Bundestrainer Jörg Gerdes bemühte sich, mit den Teilnehmern eine kleine Zeitreise zu unternehmen und gab so den "Turnlehrer" aus den 20´er Jahren. Von der Gymnastik angefangen bis hin zu traditionellem Abhärten der Handkanten bis zu den Techniken wurden ausschließlich Techniken trainiert, die sich in alten Dokumenten aus den Anfangszeiten des Jiu Jitsu in Deutschland wider finden. Einige Techniken haben sich natürlich überlebt, andere werden aber zu Teil noch heute unterrichtet. Selbst die Kleiderordnung war aus der guten alten Zeit. Alle Teilnehmer trugen zum weißen Gi eine kurze schwarze Hose sowie Mattenschuhe, ganz wie zu Zeiten des Altmeisters Erich Rahn.

Es war eine super Erfahrung und es ist erstaunlich, wie sich dieser Sport in Deutschland bis heute entwickelt hat.

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