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Judo Fitness Selbstverteildigung
05 | 09 | 2010
Jiu-Jitsu

Jiu-Jitsu ist eine japanische Kampfkunst, die im Ernstfall eine bewährte Art der Selbstverteidigung bietet. Diese Disziplin ist besonders für Kinder geeignet, da geradezu spielerisch Jiu-Jitsu vermittelt werden kann. Neben dem Aspekt der Selbstverteidigung bietet dieser Sport auch ein Wettkampfsystem, welches sich großer Beliebtheit bei Groß und Klein erfreut.

Das Jiu-Jitsu wurde von den Samurais im Mittelalter zu Verteidigungszwecken entwickelt. Heutzutage finden wir traditionelle aber auch moderne Aspekte der Selbstverteidigung in dieser Disziplin wieder. Wir bieten Jiu-Jitsu für Kinder ab 10 Jahren in unserer Kindergruppe an. Auch Erwachsene und Jugendliche haben die Möglichkeit, diese Kampfkunst bei uns zu erlernen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Eine Gymnastik Einheit, sowie das erlernen einer umfassenden Fallschule gehören zu jeder Unterrichtsstunde.

 

 

„Die sanfte Kunst“ bzw. „Die Wissenschaft von der Nachgiebigkeit“) – ehemals auch als Yawara bekannt – ist eine von den japanischen Samurai stammende Kampfkunst der waffenlosen Selbstverteidigung. Jiu Jitsu kann unabhängig vom Alter und Geschlecht trainiert werden und bietet ein breites Spektrum von Möglichkeiten zur Selbstverteidigung, und – unter anderem durch Stärkung des Charakters und Selbstbewusstseins – zur friedlichen Lösung von Konflikten.

Jiu Jitsu wurde von Samurai praktiziert, um bei einem Verlust oder Verbot der Hauptwaffen (Schwert, Speer, Schwertlanze, Bogen, etc.) waffenlos oder mit Zweitwaffen weiterkämpfen zu können. Diese Kampfkunst war zunächst geheim und nur dem Adel vorbehalten, im Laufe der Zeit wurde sie aber auch von nichtadligen Japanern ausgeübt.

Ein übergeordnetes Ziel im Jiu Jitsu ist es, einen Angreifer – ungeachtet, ob bewaffnet oder nicht – möglichst effizient unschädlich zu machen. Dies kann durch Schlag-, Tritt-, Stoß-, Wurf-, Hebel- und Würgetechniken geschehen, indem der Angreifer unter Kontrolle gebracht oder kampfunfähig gemacht wird. Dabei soll beim Jiu Jitsu nicht Kraft gegen Kraft aufgewendet werden, sondern – nach dem Prinzip „Siegen durch Nachgeben“ – soviel wie möglich der Kraft des Angreifers gegen ihn selbst verwendet werden.